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Jahresrückblick 2004/2005

Diese Jahr war ein ganz spezielles Jahr denn unsere Risitobel-Häxe wurden im Herbst 1989 ge­gründet. Das war also die 15. Fasnacht die wir mitmachten und jetzt existieren die Risitobel-Häxe seit 16 Jahren.

Doch haben wir noch mehr Jubiläen zu feiern. Seit der Gründung, also jetzt seit 16 Jahre sind auch Sugus und ich dabei.

Käthy war bei der Gründung dabei und machte 1994 nach 5 Jahren eine künstlerische Pause und kam im Jahr 2000 zurück und wechselt jetzt nach weiteren 5 Jahren zu den Passivmitgliedern.

Sicher möchten einige von euch wissen wie lange sie schon dabei sind:

  • Marcel Schläpfer und Kaspar Burkhard seit 1993, 12 Jahre
  • Marcel Rohner seit 1994, 11 Jahre
  • Möne und Fredi seit 1996, 9 Jahre
  • Melanie seit 1997, 8 Jahre
  • Rolf seit 1999, 6 Jahre
  • Roger ist seit 1991 bis 1999, 8 Jahre lang als Jung-Häx und seit 2001 als Aktiv-Häx , weitere 4 Jahre, das sind insgesamt auch schon 12 Jahre
  • Monika Porrenga seit 2001, 4 Jahre
  • Jürg Salvisberg, Tom Bauert, Heidi Steiner seit 2003, 2 Jahre
  • Francesco, Freddy und Stefano seit 2004, 1 Jahr

Bei uns Häxe herrscht nicht nur eine gute Stimmung unter den Mitgliedern. Besonders schätze ich unsere gute Kameradschaft. „Halt wie e grossi Familie!“ Da ist vermutlich auch das Rezept unseres Erfolges.

Doch nun zum Rückblick auf die Saison 04/05.

9. Oktober 2004 GV der Risitobel-Häxe !

Dieses Jahr führten wir sie im Restaurant Leutschenhaus in Freienbach durch. Nach der relativ kurzen GV fand die feuchtfröhliche „Häxetaufi“ von Monika P. zur Chnusper-Häx und Roger B. zur Schnupf-Häx statt. Neu als Schnupperhäxen wurden Freddy Häusler, Stefano di Vincenzi und Francesco Baumgartner aufgenommen.

Anschliessend besichtigten wir unter Führung von unserem Maskenschnitzer Markus Kläger das Narrenmuseum. Das ist eine Ausstellung von diversen Masken mit dem dazu passendem Gewand. Es ist eine der besten Fasnachts-Ausstellungen in der Schweiz. Selbstverständlich ist auch die Risitobel-Häx ausgestellt. Man muss es einfach gesehen haben!

Das Nachtessen war gut, aber der Service dafür weniger. Nach dem Essen holte uns unser Heim­leiter Rolf Steiger mit dem Häxe-Bus wieder ab und wir beendeten den Abend in der Brugg bei einem Schlumi oder zwei.....!

11.11.2004 Fasnachtsbeginn !

Dieses Jahr waren alle zu einem feinen Brunch bei Sugus eingeladen. Ich konnte nicht teilnehmen, da ich in den Ferien in Thailand weilte. Ich war schon etwas traurig, aber nach einem schönen Tag am Strand bei 30 Grad und einer Massage tröstete mich das liebe Telefon von den Häxen so, dass ich das feine Nachtessen richtig geniessen konnte.

Von diesem Datum an haben wir uns nicht mehr traditionell geschminkt, sondern gebrusht. Brushen ist eine spezielle Spritztechnik. Das geschminkte Gesicht sieht viel schöner aus und es ist, wenn man geübt ist, auch schneller. Tom und Möne haben sich darüber informiert, das ganze Material einge­kauft und uns während der Fasnacht geschminkt. Euer Einsatz war einfach toll, danke nochmals.

11 Minuten nach 11 Uhr verteilten die Risitobel-Häxe beim Patriot Wein und die traditionelle Suppe (spendiert von Hanoo und Beni). Nach einem Drink in der Brugg fuhren sie nach Rapperswil, wo sie diverse Restaurants und Bars besuchten. Es war jedoch nicht viel los, doch ich hörte, dass die Häxen es trotzdem lustig hatten.

Am 11.11.2005 werden wir zur Abwechslung nach Zürich fahren, denn die Zürcher sollten schliesslich die genialen supertollen Risitobel-Häxe auch kennen lernen.

6. Januar 2005: Narrezug !

Zum zweiten Mal fuhren wir mit dem Narrezug. Er startete wie immer in Wollerau und hielt zum Mittagessen diesmal in Rapperswil. Dort wartete ein grosses Festzelt auf uns. Wie jedes Jahr gab es zum Mittagessen Ghackets mit Hörnli.

Die Stimmung im Zug war wieder hammermässig und dieses Jahr waren wir mit diversen Getränken ausgerüstet. So hatte Jürg einen selbstgemixten Drink in einer grossen Flasche dabei. Er mundete so gut, dass Möne etwas zu viel davon trank. Sie musste dann nach dem Halt in Rappers­wil nach Hause. Die restlichen Häxen genossen die Fahrt und den anschliessenden Maskenball in Wollerau.

Als dann die letzten 7 Häxen (5 Männer und 2 Frauen) um Mitternacht in Stäfa ankamen, wollten wir noch kurz auf einen Drink in die Brugg. In der Unterführung hatten wir dann eine kurze Diskussion mit einem Ausländer(Kännzeiche: viereggige Kopf und abstehendi Ohre). Nachdem ihm unsere männlichen Häxen klar machten, dass die Unterführung kein Pissoir sei, verdrückte er sich mit lautem Geschrei.

Als wir beim Restaurant Rössli vorbei wollten, kamen etwa 15 jugendliche Ausländer mit dem uns bereits Bekannten herausgerannt und suchten eine Prügelei mit uns. Ein Teil konnte beruhigt werden, Der Rest jedoch versuchte mit Schläge und Tritte uns herauszufordern. Obwohl die Jugendlichen nicht wussten, um was es eigentlich ging, waren sie bereit auf uns loszuschlagen. Das Ganze beruhigte sich dann nach etwa einer Viertelstunde.

Selbstverständlich machten wir schon am Anfang einen Anruf bei der Polizei . Doch diese liess sich Zeit und erschien erst eine halbe Stunde nachdem wir bereits im Restaurant waren. Da zwei von uns doch ein paar Schläge und Tritte erwischten, diskutierten wir über eine Anzeige. Doch die Polizei ritt uns ab, da die Übeltäter ja doch nicht bestraft würden.

Es ärgerte uns sehr, dass wir in der Schweiz den Ausländer gegenüber kein Recht und keinen Schutz mehr haben. Müssen wir jetzt tatsächlich mit Pfefferspray in den Ausgang ? Der Abschluss von diesem Anlass war leider sehr unangenehm.

Nachdem wir an die Zürichsee-Zeitung einen Leserbrief schrieben, wurde ein grosser Artikel über das Geschehen veröffentlicht. Das Interesse im Dorf war enorm. Das Fernsehen (Tele Züri) und auch das Radio 24 wollte einen Bericht darüber bringen. Doch wir hatten kein Interesse, dass im Zusammenhang mit den Risitobel-Häxe über diesen unerfreulichen Anlass noch mehr berichtet wurde.

Überhaupt wollten wir diese unerfreuliche Episode so schnell wie möglich vergessen und uns auf die nächsten Fasnachtstage freuen.

22. Januar 2005 Beizenfasnacht mit Nachtumzug in Eschenbach!

An diesem Anlass waren wir zum ersten Mal. Zuerst nahmen wir an dem Nachtumzug teil und an­schliessend besuchten wir diverse Restaurants und kleine Festzelte. Es war überall eine gute Stimmung. Meine Versuche sich mit anderen Leuten zu unterhalten wurden meistens von Freddy mit der Aussage unterbrochen:“ Mit däre Frau därfsch nöd rede, das isch mini Ex und ich bin drum grausam ifersüchtig !“ Danke Freddy ! Werde mich bei Gelegenheit gerne revanchieren.

Im Festzelt spielte eine gute Musik und wir schunkelten und feierten bis zum Schluss

Als uns dann unser Heimleiter Rolf abholte, machte Hady den netten Vorschlag doch bei ihr noch für einen Drink vorbeizukommen. Dieser Einladung folgten wir gerne und danke für die Bewirtung. Au ja und entschuldigen wollen wir uns noch für den Lärm und die diversen Slips, die im ganzen Haus verteilt an den Haustüren hingen. Und Rolf wird dir den roten String, der am Aussenspiegel des Buses platziert war, noch zurückgeben.

Der Vorschlag an die Eschenbacher Fasnacht zu gehen kam übrigens von unser Fläcke-Häx. Aber dann liess er uns einfach allein an den Anlass. Es war wirklich super, du solltest nächstes Mal auch mitkommen. Zur Eschenbacher Fasnacht sind wir der Meinung: „Und nächstes Jahr sind wir wieder da !“

29. Januar 2005 Fasnacht in Wattwil

Schon längere Zeit wurden wir jedes Jahr aufgefordert die Wattwiler Fasnacht zu besuchen. Ein paar von unseren jüngeren Häxen entschlossen sich den Anlass unter die Lupe zu nehmen.

Leider war es enttäuschend. Es hatte wenig maskierte Fasnächtler . Die Restaurants waren aber alle dekoriert und die meisten hatten eine Bar. Und dahinter gab es doch ab und zu eine reizvolle Barmaid, gäll Fräntschi ?

Nicht dass es unseren Häxen langweilig war, aber sie fuhren dann am späten Abend mit dem Zug nach Rapperswil, wo sie in der Sternen-Bar noch weiter feierten.

Am nächsten Tag hatten wir am Morgen bereits für den Umzug Rapperswil abgemacht. Deshalb fuhren fast alle Häxen zu später Stunde nach Hause. Bis auf Jürg und Fräntschi. Sie waren natür­lich nicht müde und gerade so richtig in Schwung um noch an die Fasnacht nach Kaltbrunn zu fahren. Haben vermutlich kein Bett zu Hause.

Doch etwas war nach diesem Abend allen klar; die Wattwiler Fasnacht ist für uns zu wenig attraktiv.

30. Januar 2005 Umzug in Rapperswil !

Am Morgen um 10.00 Uhr war schminken bei Möne angesagt. Es ging ein bisschen schneller, da Fräntschi und Jürg nicht grundiert werden mussten. Sie hatten ja bereits eine grünlich-weisse Gesichtsfarbe von der letzten langen Nacht. Doch im Lauf des Tages erholten sie sich schnell wieder.

Den Apero mit Häppli (von Sigi spendiert) genossen wir auch diese Jahr in der Schwanen-Bar! Wir hatten wieder Glück mit dem Wetter und konnten einen tollen Umzug erleben. Anschliessend amüsierten wir uns in der Top-Egg Bar bis wir nach Hause fuhren. Es ist immer ein super Anlass und wir werden bestimmt auch im nächsten Jahr wieder an diesem Umzug teilnehmen.

3. bis 4. Februar 2005 Skitag in den Flumserbergen !

Traditionell starteten wir bei Buggy und Jolle im Caffee Stähli mit Kaffee und Weisswein. Dann bezogen wir unsere Zimmer im Hotel Madils in Flumersberg.

Der nächste Halt fand im Rest. Maschgenkamm bei Fredi und Rös statt. Mit unseren Big-Foot’s und Snow-Blade’s machten wir dann die Pisten der Flumserberge unsicher. Der Schnee war gut, das Wetter auch, aber zu kalt um draussen zu sitzen.

Beim Zwischenhalt im Rest. Kreuz trafen wir wieder Andi und Marc, die dieses Mal als Neanderta­ler verkleidet waren. Es sah einfach genial aus. Seit Jahren treffen wir diese 2 Passivmitglieder immer in anderen Kostümen. Wir freuen uns jedes Jahr, dass sie mit uns den schmutzigen Donnerstag verbringen.

Und wie jedes Jahr feierten wir am Nachmittag im Rest. Maschgenkamm oben bei gemütlicher Musik mit anderen Böggen zusammen.

Beim Eindunkeln fuhren wir mit unseren kleinen Skier ins Rest. Kreuz und hatten eine lustige Zeit mit ein paar Holländer. Wir verpassten ihnen und natürlich auch anderen Gästen jede Menge Konfetti. Die Überraschung war gross, als wir das Restaurant verliessen und uns die Holländer mit Schnee erwarteten. Das wurde dann eine kleinere Einschnebeli-Schlacht. Von unserer Schminke war dann nicht mehr viel übrig.

Am Abend waren wir in und um die Slalom-Bar. Und wieder holten wir einen Preis. Es war ein Gutschein des Rest. Tannenboden. Und da war noch eine Häxe, die zog sich bereits am frühen Abend um und kam in Zivilkleidern an den Maskenball. Es war dadurch schwierig die Häx wieder zu erkennen, doch nach einer spendierten Runde Getränke fiel uns ein, dass das ja Sugus war, der sich als Zivilist unter uns bewegte. Ja, so etwas kann teuer werden !

Den gewonnenen Gutschein lösten wir am nächsten Tag zum Mittagessen bei fantastischem Wetter ein. Fräntschi war zuerst vom Schnee nicht zu unterscheiden. Nicht weil er so sauber war, sondern weil es ihm so schlecht ging. Doch als dann das Essen auf dem Tisch stand, wandelte sich sein Zu­stand von Minute zu Minute. Ja, ja er möge nicht viel essen . Nur eine Suppe und einen grossen Teller mit Fleisch und Teigwaren und Gemüse, aber eben wie immer nur wenig.

Nachher genossen wir den Sonnenschein in der Gartenwirtschaft und beendeten den schönen Ski­ausflug mit Marc und Andi in der Skibar.

Der Skitag war wieder sensationell.

6. bis 8. Februar 2005 Luzern Fasnacht !

Fast alle waren am Sonntag schon mitgekommen. Doch an diesem Anlass reisten bereits einige mit Grippesymptomen an. Darum gingen die meisten schon früh zu Bett.

Am nächsten Morgen blieben Sugus, Gigi und ich im Bett liegen. Am Nachmittag versuchten wir dann trotzdem mit den anderen Häxen mitzufeiern. Sugus musste dann leider schon bald abreisen, da sich sein Zustand verschlechterte. Am nächsten Tag folgten auch Gigi und Melanie.

Mir ging es wieder besser und Roger, Franceso und ich waren die letzten Häxen die am Dienstag­abend nach Hause fuhren, dabei waren wir gerade so in guter Stimmung.

Doch nun zur Fasnacht von Luzern. Wir übernachteten wieder im Hotel Waldstätterhof. Das Wetter war dieses Jahr gut, aber der Montag noch kalt. Trotzdem genossen wir die Strassenfasnacht in den Gassen. Es gab wieder viel zu sehen.

Am Dienstag wurde es wärmer, so dass wir gemütlich an der Reuss sitzen konnten. Wir hörten den Guggen zu und amüsierten uns über die lustigen Masken und Böggen. Ihr erinnert euch sicher noch an jenen Mann in Uniform, der angeblich seine Guggenmusik verloren hatte und die Leute an­fragte, ob nicht sie aushelfen könnten. Und so hatte es noch viele lustige und wunderbare Fasnächtler zu sehen.

Es war wieder eine wunderschöne Strassenfasnacht. Schade ist nur, dass sie einige Häxen, wegen Grippe nicht geniessen konnten. Doch die nächste Fasnacht kommt bestimmt und dann sind wir hoffentlich wieder alle fit und zwäg !

19. Februar 2005 Fasnachtsball in Stäfa !

Der Fasnachtsball war wieder ein grosser Erfolg. Es kamen viele Fasnächtler und auch die Risitobel-Häxen waren zahlreich vertreten. Doch wie jedes Jahr verkleideten sich einige von unse­ren Häxen nicht als Häx, sondern als irgend ein fantasievoller und unterhaltsamer Bögg. Es ist halt immer schön, wenn man verkleidet die Leute auf ,gut deutsch, „verarschen“ kann. Und auch dieses Jahr waren die Häxen resp. Böggen wieder einmal zuvorderst bei der Preisverteilung. Ich sage es doch immer: „böggne muess mer im Blut ha !“

Wir haben uns alle an dem Maskenball gut amüsiert und hoffe er existiert noch recht lange.

20. Februar 2005 Fasnachtsumzug Stäfa

Wie immer war es dann schnell Sonntagmittag und wieder waren sehr wenige Zuschauer am Fas­nachtsumzug. Es wäre Zeit ihn endlich abzuschaffen, es ist schade um den Aufwand. Aber dieses Thema haben wir ja schon seit Jahren.

Nach dem Umzug fand unser alljährlicher Abschlusshöck wieder im Restaurant Blume in Stäfa statt. Das feine „Gschnetzlets mit Teigwaren“ war „cheibe guet und gar nöd tür“. Ich höre unser Kassier Marcel schon sagen, klar wurde ja aus der Kasse bezahlt.

Ich finde unser Höck mit Angehörigen ist einfach immer ein schöner Fasnachtsabschluss

Juni 2005 Räberänne, Stäfa

Im Juni fand das Räberänne statt und wir waren den ganzen Abend unterwegs. Es war fantastisches Wetter und man konnte den ganzen Abend draussen sitzen. Die Party in der Badi, sei bestimmt toll, meinte unsere Fäschti-Häx. Doch sie war für Kinder. Aber wir sind uns ja gewohnt hin und her zu laufen, gäll Möne.

Beim Schützenhaus hatte es ein Floss mit einer Bar. War super, man durfte nur nicht zu schwung­voll hinunter- und hinaufsteigen, sonst hatten alle nasse Füsse. Wir fanden das eine ganz lustige Sache, vor allem Jürg war da Spezialist und sagte jedes Mal freundlich „au entschuldigung, ha nöd wölle!“

Nach den Begeisterungsrufe der Leute, „hey was stieged er immer ufe und abe ! Gönd emole !“ zogen wir zur nächsten Beiz. Zwischendurch Spaghetti und dazu ein Glas Wein, oh das war fein.

20. August 2005, Sommerfest, Stäfa

Dieses Jahr sollte es nochmals auf der Risi stattfinden, aber leider war das Wetter miserabel. Es regnete und an ein Fest beim Wald oben war nicht zu denken.

Zuerst wollten wir es absagen, doch dann fanden wir (Edy und ich) dass es doch einfach schade wäre auf dieses gemütliche Fest zu verzichten. Deshalb stellten wir ein Zelt mit Tischen auf den Garagenvorplatz und benutzten auch unseren Büroraum, herzlichen Dank Edy.

Das wieder einmal grandiose Buffet und die feinen Getränke kamen bei allen Gästen gut an. Fredi verwöhnte uns mit feinen Grillspezialitäten. Ja und dann wollte ich noch sagen im Namen vom Vorstand und den Häxen ein herzliches Dankeschön an Fredi für die Organisation des Festes.

Es war ein schönes Fest und die letzten Gäste gingen erst nach Mitternacht nach Hause.

Das nächste Sommerfest wird wieder am See unten stattfinden und wir hoffen auf besseres Wetter.

10. September 2005, Hochzeit von Melanie

Dieses Jahr heirateten MelanieRüegg und Ralf Scheiling. Die Häxen wurden zum Apéro an das Hochzeit eingela­den. Dieser Einladung folgten wir sehr gerne und standen dann in den Häxegwänder und mit Besen vor der Kirche Spalier.

Unsere Fläcke-Häx hielt eine tolle Rede, da ich in den Ferien war. Ach nein das hatte er ja komplett vergessen, nachdem er das feine Apero-Buffet entdeckt hatte.

Am nächsten Tag erfuhr dann das Brautpaar, dass die Risitobel-Häxe als Geschenk nicht nur unsere Glückwünsche für die Zukunft, sondern auch die Guggenmusik mitgebracht hatten. Das Brautpaar freute sich sehr darüber und auch über den Blumenkorb, den sie später noch geschenkt bekamen.

Liebe Meli, nur so als Hinweis, darin kann man auch gut Spielsachen von kleinen Häxli aufbewah­ren. Du weißt doch wir Häxen brauchen immer Nachwuchs.

24.-26. September 2005, Chilbi und 30. September – 2. Oktober 2005, Herbstfest, Stäfa

Nun war es soweit, seit einem Jahr hatte unser Chilbi-Herbstfest-OK auf diese zwei Wochenenden hin Vorbereitungen getroffen.

Da dieses Jahr die Chilbi und das Herbstfest gleich an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden stattfand, stellten wir kein Zelt, sondern „die rund Häxe-Hütte“ auf, die wir vor 5 Jahren bereits erfolgreich am letzten Herbstfest geführt hatten .

Am Donnerstag stellten wir auf und am Freitag richteten wir die Bar ein und dekorierten mit Spin­nennetzen, Stoffen, fliegenden Häxen, Spinnen und Fledermäusen. Auch die Kerzen und Blumen auf der Bartheke wurden nicht vergessen.

Am Chilbi-Wochenende hatten wir sensationelles Wetter und auch tagsüber draussen an den Tischen viele Gäste. Am Abend heizte dann DJ Marco die Stimmung in der Bar an. Es wurde gefeiert bis zum Morgen.

Am Sonntag und Montag besuchten uns auch viele Leute und es war richtig schön zum Arbeiten.

Dann folgte am nächsten Wochenende das Herbstfest. Das startete am Freitagabend und wieder war unser Bar bumsvoll mit trinkfreudigen Gästen. Morgens um halb vier besuchte uns sogar die Polizei. Natürlich wollte sie nichts zu trinken, sondern dass wir die Musik abstellen und die Leute nach Hause schicken. Was wir dann auch machten. Wir hatten ja noch zwei Abende vor uns.

Am Freitag war das Wetter noch gut, doch das änderte sich vom Samstagmorgen an. Es regnete in Strömen und hörte auch nicht mehr auf bis am Montag.

Da wir in unserer runden Häxe-Hütte gut geheizt hatten, war in unsere Bar auch am Samstag wieder die Hölle los . Es war auf jeden Fall schon hell, als die Letzten nach Hause gingen.

Am Sonntagnachmittag fand der Herbstfest-Umzug statt. Und für diesen Umzug hatten wir den Sommer durch einen neuen Wagen gebaut. Den Unterbau dafür hatte uns der Verkehrsverein zu­gehalten. Und diesen Unterbau bemängelte dann am Donnerstag vor dem Umzug das Strassenver­kehrsamt und verweigerte uns die Teilnahme am Umzug. Er sei morsch. Da waren wir aber anderer Meinung und suchten deshalb eine Lösung, damit wir doch noch teilnehmen konnten. Wir stellten den Wagen auf einen Tieflader und fuhren so am Umzug mit.

Auf die Fasnacht werden wir die Pneus und den Deichsel auswechseln und dann ist der Wagen in Ordnung und kann für die nächsten Fasnachtsumzüge gut benutzt werden.

Es regnete auch während des Umzuges noch immer und dadurch hatte es viel weniger Zuschauer als am letzten Herbstfest. Nach dem Umzug luden wir die Sardona Teufel aus Pfäfers, die in Stäfa zu Gast waren, bei uns in der Bar zu einem Drink ein.

Abends besuchten nicht mehr so viele Gäste unsere Bar, aber diese genossen den Schluss des Festes um so mehr und so wurde es doch um ein Uhr bis wir die Häxe-Hütte endgültig schlossen.

Es war ein sehr erfolgreiches Wochenende.

Alle Häxen, die Helfer und Helferinnen haben sensationell gearbeitet und dass die Arbeit auch Spass gemacht hat, wurde mir von allen Seiten bestätigt. Wir haben viele Komplimente für den guten Service bekommen. Doch vor allem für die Fröhlichkeit und die Freude die wir auf die Gäste übertragen konnten, begeisterte viele Gäste.

Und jetzt möchte ich auch dem Chilbi-Herbstfest-OK ein grosses Kompliment machen für die Super-Arbeit. Dieses OK besteht schon seit Jahren aus Sugus, Fredi, Melanie, Marcel Schläpfer, Marcel Rohner und mir. Es steckt doch viel Organisation und Arbeit dahinter, die alle wieder her­vorragend erledigt haben.

Auch Tom und Jürg, die für den Wagenbau verantwortlich sind, möchte ich im Namen von allen Häxen noch unseren besonderen Dank aussprechen.

Zum Dank an alle Häxen und Helfer werden wir alle zu einem Helfer-Essen einladen.

Die Chilbi und das Herbstfest waren nicht nur finanziell ein Erfolg, sondern auch sehr wertvoll für das Image unseres Vereines im Dorf.


So das war der Rückblick auf eine schöne Fasnachtssaison und ein Jahr mit vielen Fest-Anlässen. Ich danke dem Vorstand und allen Häxen, die sich dafür eingesetzt haben.

Die diesjährige 2-tägigen GV in Rust wird bestimmt ein guter Saisonabschluss werden.

Und dann am 11.11.2005 geht’s schon wieder los! Wir können uns auf eine abwechslungsreiche und lustige Fasnachtszeit freuen.

Häxlich und herzlichst
d'Oberlumpe - Häx
Maya