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Jahresrückblick 2003/2004

Unser erster Anlass war wie immer die Generalversammlung. Sie fand dieses Jahr am 24. Oktober 2003 im Rest. Wanne bei Rico Rapelli statt. Nach den Ehrungen der abtretenden Vorstandsmitglieder Doris Schardein und Esther Kraaz und den üblichen Diskussionen genossen wir das wunderbare Fondue Chinoise. Neu in den Vorstand wurden unsere Chribel-Häx als Aktuar und d'Fläcke-Häx als Kassier gewählt. Das war natürlich ein Grund zum Feiern bis.......!

Am 11.11.2003 wurden wir von Doris Schardein zu einem wunderbaren Brunch eingeladen.
11 Minuten nach 11 Uhr verteilten wir beim Patriot die Gulaschsuppe (spendiert von Hanno und Beni) und Wein (spendiert von den Risitobel-Häxe). Marc und Monika von Backomania verteilten wie immer feine Berliner. Nach einem längeren Zwischenhalt in der Brugg landeten wir in Rapperswil, wo wir diverse Restaurants und Bars besuchten. Den Schlumi tranken wir in der Nautic Bar, wo zwei Häxen versuchten, ohne Besen zu fliegen ... misslang völlig, sie landeten auf dem Boden ! Vielleicht zu wenig Häxe-Sprit getankt oder so ? Es war auf jeden Fall ein lustiger Tag, der erst am späten Abend endete.

6. Januar 2004: N a r r e n f a h r t ! Wir waren das erste, aber sicher nicht das letzte Mal mit dem Narrezug unterwegs. Er startete in Wollerau hielt zum Mittagessen in Grenchen und kehrte wieder nach Wollerau zurück. Es war einfach super. Ein Zug mit mehreren Waggons, zwei davon mit einer Bar und darin alles "Bögge" und mittendrin wir "die Risitobel-Häxe". Also kurz gesagt, es war einfach genial, superhammermässig.....! Nachher vergnügten wir uns noch am Maskenball in Wollerau und die meisten Häxen fuhren mit dem letzten Zug nach Hause !

31. Januar 2004: Bäch Beizenfasnacht ! Auch an diesem Anlass waren wir zum ersten Mal. Zuerst schauten wir uns aus der Bar (ehemals grüner Häxe-Wagen) dem Umzug zu. Anschliessend besuchten wir diverse Festbeizli. Manchmal verloren wir uns, doch in irgendeinem Beizli fanden wir uns immer wieder. Wie immer fuhr uns unser Heimleiter Rolf hin und zurück. Es war ein feuchtfröhlicher und gemütlicher Anlass.

15. Februar 2004 Umzug Rapperswil ! Den Apéro mit Häppli (von Sigi spendiert) genossen wir in der Schwanen-Bar! Wir hatten wieder Glück mit dem Wetter und konnten einen tollen Umzug erleben. Anschliessend amüsierten wir uns am Guggenkonzert, in diversen Restaurants und in der Top-Egg Bar bis wir mit dem Zug nach Stäfa fuhren. Für eine Häx wurde die Fahrt etwas teuer, da sie den Kontrolleur trotz ihrem Charme nicht überzeugen konnte, dass sie schon ein Billett hatte, dasselbe aber noch im Automat in Rapperswil liege. Für ein anderes Mal sollte sie den Besen mitnehmen, Sie kann zwar nicht fliegen damit, aber vielleicht den Kontrolleur aufhalten.

19. bis 20. Februar 2004 Skitag Flumserberge ! Dieses Jahr beschlossen wir, dass jene, die am Abend länger bleiben wollten, im Hotel Tannenboden übernachten. Der Skitag fing traditionellerweise bei Buggy und Jolle im Caffee Stähli mit Kaffee und Weisswein an.
Der nächste Halt war im Rest. Maschgenkamm, oben bei Fredi und Rös. Nachher machten wir mit den Big-Foot's und Snow-Blade's die Pisten der Flumserbergen unsicher. Nach einem Abstecher bei Otti im Rest. Kreuz genossen wir im Maschgenkamm das Mittagessen und feierten am Nachmittag bei gemütlicher Musik mit anderen Böggen zusammen.
Ja und dann beim Eindunkeln passierte es dann ! Unser Gigi brach sich das Bein (natürlich ein ungewöhnlicher häxenmässiger Bruch) und musste mit dem Rettungsschlitten abgeholt und in den Spital nach Walenstadt gebracht werden.
Das war für uns alle ein kleiner Schock. Doch wir waren froh, dass nicht mehr passiert war und verbrachten dann noch einen lustigen Abend in der Slalom-Bar. Dort holten wir sogar den 2. Preis, dank Tom, der uns angemeldet hatte.
Die Diskussion beim Morgenessen über die vergessenden Sachen war auch sehr amüsant. Besonders das Gesicht dieser Häx vergesse ich nie, als sie erfuhr, dass der Autoschlüssel im Auto von Doris in Stäfa gelandet war. Super-Häx ! Nach Hause fliegen konnte er auch nicht, der Besen war auch verschwunden !

Und dann war es wieder soweit am 22.2 bis 24.2.04 fand die Luzerner Fasnacht stattt. Fast alle waren am Sonntag schon angereist und wir hatten einen feuchtfröhlichen Abend. Einige Häxen wurden gar nicht müde und machten darum die Nacht gleich durch. Sie übernahmen dafür den Weckdienst. Also ich werde nächstes Jahr die Tür verriegeln und lasse mich wieder von meinem Wecker wecken. Ist bestimmt angenehmer !
Am Montag war das Wetter nicht schlecht, nein es war miserabel! Quer schneite es und eine Scheisskälte herrschte auch noch. Wir konnten nur von Restaurant zu Restaurant ziehen. Erst am Abend besserte es und Luzern lebte auf. Überall auf den Gassen waren die Böggen, Butzis und Guggen anzutreffen. Am Dienstag war das Wetter gut und so konnten wir die Strassenfasnacht doch noch richtig geniessen.
Übrigens ist noch zu sagen, dass wir im Hotel Waldstätterhof gut aufgehoben sind. Wir werden auch nächstes Jahr wieder dort wohnen. Keine Reklamationen wegen Lärm oder zu viel Konfetti im Bett, Schminke am Bettlaken usw. Ja und das Essen am Montagabend war auch sehr gut. Das ist schliesslich alles auch nicht selbstverständlich, wollte ich doch noch erwähnt haben.

Am Sonntag 17.2.04 fand der Grüninger Umzug statt. Vorher waren wir bei Werner und Ida Saxer eingeladen: zu Apero mit Häppchen. Das war wie letztes Jahr sehr angenehm.
Das Wetter war zwar nicht schlecht, aber es hatte wenig Zuschauer. Im Kanton Zürich wird es von Jahr zu Jahr schlechter mit den Umzügen. Deswegen suchen wir eine Alternative ... im Januar in Eschenbach zum Beispiel.
Es war trotzdem ein schöner Umzug und hinterher nahmen wir wie immer noch einen Schlumi oder zwei oder ........ Es wird erzählt, dass es Häxen gab, die erst im Dunkeln nach Hause fanden !

6.3.04 Fasnachtsball Stäfa. Dieses Jahr kamen viele Mitglieder als Risitobel-Häxe, ich war auch wieder einmal dabei. Es war ein guter Fasnachtsball, weil viele verkleidet kamen und die meisten Leute aus der Umgebung waren. Es ist halt immer schön, wenn man als Bögg den Leuten etwas zu erzählen weiss.

Am Sonntag fand dann der Fasnachtsumzug Stäfa statt. Man sollte endlich eine Alternative dazu finden, denn es kommen auch hier kaum mehr Zuschauer. Schade um den Aufwand.
Eine gute Idee wäre so etwas ähnliches wie in Hinwil praktiziert wird. Statt einem Umzug organisierten sie einen Nachmittag lang eine Strassenfasnacht mit Guggen. Verschiedene Vereine hatten kleine Beizli, wo Getränke und Esswaren konsumiert werden konnten. Die Kinder hatten die Möglichkeit, sich als Böggli auf dem Platz und den Strassen auszutoben. Die Erwachsenen sassen dabei in der Nähe im Beizli und erfreuten sich an den Guggenmusiken. Das wäre doch eine gute Alternative, oder?
Doch zurück an den Stäfner Umzug. Nach dem Umzug fand unser alljährlicher Abschlusshöck im Restaurant Blueme in Stäfa statt. Das feine "Ghackets und Hörnli" (von unserer Kasse spendiert) genossen wir zusammen mit einem Glas Wein, ja vielleicht waren es auch zwei Gläser oder...na ja lassen wir das. "Es isch eifach hueregmüetlich gsi".

Im Juni fand das Räberänne statt und wir waren den ganzen Abend unterwegs. Treffpunkt war bei Jolande und dann starteten wir bei Andy Kehl und zogen schon bald aber an den See hinunter. Dort assen wir Spaghetti und kehrten in den verschiedenen Beizli's ein. Dieses Jahr war das Wetter sehr gut und man konnte den ganzen Abend draussen sitzen.

Alle Jahre im August findet unser Sommerfest für die Aktiv-, Passivmitglieder und Helfer statt. Dieses Mal war es am 14.8.04 im Seeclub Stäfa. Leider war das Wetter nicht so gut. Es windete stark und zwischendurch regnete es sogar. Nichts desto Trotz hatten wir wieder ein fantastisches Buffet und genügend Kaffee Schnaps mit Schlagrahm. So warm angezogen hielten es die letzten bis Mitternacht aus. Die Anlage ist sehr gut geeignet für unseren Anlass und wir werden, wenn es möglich ist, hier wieder ein Sommerfest veranstalten.

Vom 25.9 - 27.9.04 hatten wir an der Chilbi in Stäfa zum ersten Mal ein kleineres Zelt mit einer kleinen Bar. Am Freitagabend stellten wir auf und dekorierten mit Spinnennetzen, Stoff, fliegenden Häxen, Spinnen und Feldermäusen. Die Tische mit Tischtücher, originellen Kerzen und Blumen luden alle herzlich zum Verweilen ein.
Das Wetter spielte zwar nicht mit, aber da wir gut geheizt hatten, waren in unserem Zelt immer viele Leute. Alle rühmten unser gemütliches Zelt und viele kamen mehrmals auf Besuch. Alle Häxen und auch die Helfer und Helferinnen haben super gearbeitet und es hat auch - glaub ich - allen Spass gemacht. Wir haben viele Komplimente bekommen für den Service und die Fröhlichkeit, die unsere Häxe verbreiten.
An dieser Stelle möchte ich auch dem Chilbi-OK herzlichst für seine tolle Arbeit danken.

Das war der Rückblick auf die letzte Fasnachtssaison. Es war wieder ein abwechslungsreiches und schönes Jahr und ich danke dem Vorstand und allen Häxen die dazu beigetragen haben.
Jetzt freu ich mich schon ganz schurig uf die nöchscht Fasnacht, denn als was bruchsch uf dä Wält, das isch Liebe und e Risitobel-Häx !

d'Oberlumpe - Häx
Maya