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Jahresrückblick 2001/2002

Die Fasnachtssaison begann für uns an der GV vom 20. Oktober 2001 im Rest. Carlo. Es war eine GV mit vielen Diskussionen, doch haben wir wie immer für alles eine Lösung gefunden. Geschminkt und im Häxegwand wurden wir am späteren Nachmittag von Uschi Crivelli und Rolf Steiger ins Restaurant Häxehüsli nach Adliswil gefahren. Dieses Restaurant ist im Häxenstil eingerichtet, also wie für uns gemacht. Dort genossen wir ein originelles Essen und amüsierten uns mit den anwesenden Gästen im Restaurant.

Am 11.11.2001 wurden wir von Sugus und Brigitte zu einem grosszügigen Brunch eingeladen. Nochmals herzlichen Dank, war super. Beim anschliessenden Schminken war Fredi von Möne so geblendet, dass er in Tränen ausbrach oder war vielleicht war es weil er beim Sprayen die Augen öffnete ?
Dann verteilten wir wie immer um 11.11 Uhr beim Patriot die Gulaschsuppe und Wein. Nach dem Besuch bei Köbi waren wir noch in der Seegurke und fuhren wir mit dem Zug nach Rapperswil zu Guggenkonzert. Weil wir uns in der Zeit getäuscht hatten, war das Konzert bereits zu Ende. Das konnte uns aber nicht daran hindern diverse Restaurants zu besuchen. Wieder in Stäfa zurück besuchten wir diverse Lokale in Stäfa. Es gab Häxen, die waren früh im Bett und solche die vermutlich gar keines haben !

Am 18.11.2001 hatten wir bereits wieder ein Anlass. Die reformierte Kirche engagierte uns als Unterhaltung für ihre Gäste. Das heisst wir begleiteten die Leute von der Kirche zum Gemeindehausplatz, dort bekamen sie einen Apero und anschliessend begleiteten wir sie zum Rest. Rössli. Die Leute waren begeistert von uns und wir machten etwas Gutes für unser Image. Im Carlo haben wir uns dann wieder gestärkt.

An dieser Fasnacht 2002 haben wir uns für fast jeden Anlass geschminkt, auch für die Umzüge. Wir haben sehr viele Komplimente bekommen und denken dass das Schminken für unsere Häxen eine Bereicherung ist. Da möchte ich gleich auch noch Möne danken, die immer ihre Räumlichkeiten für das Schminken zur Verfügung stellt.

Alle Jahre wieder......fahren wir nach Altendorf. So auch dieses Jahr. Doch im Rest. Mühlebächli waren wir nicht willkommen und so machten wir rechtsumkehrt und fuhren mit unserem Heimleiter Rolf gleich zum Rest. Bilsterhof hinauf. Dort freuten sie sich und hiessen uns willkommen. So blieben wir und wechselten zwischen Bar und Restaurant ab. Um Mitternacht fuhren wir dann mit dem Shuttle-Bus ins Dorf hinunter und besuchten da noch Restaurants. Als uns Rolf dann abholen sollte, meinte er, jetzt nehmen wir noch einen Schlumi im Bilsterhof und fuhr uns wieder hinauf. Und wir opferten uns und nahmen noch einen Gute-Nacht-Drink im Bilsterhof ! Es war wie immer ein guter Fasnachtsanlass.

Ja und am 1.2.2002 starteten wir die vermutlich letzte Beizenfasnacht in Stäfa. Eigentlich hatte niemand mehr dekoriert und doch wollten wir es noch ein letztes Mal durchführen. Rico hatte uns zum Abschiedsfest im Rest. Sonne eingeladen und so konnten wir es gleich unter einen Hut bringen. Wir besuchten auch das Restaurant Brugg, das unter der Führung von Romy und Köbi die letzte Fasnacht hatte. Sie haben Ende August mit dem Wirten aufgehört. In diesem Restaurant wurden die Risitobel-Häxe gegründet.
Doch zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nichts davon. Wir hatten auf jeden Fall einen lustigen Abend in der Brugg, in der Sonne und auch noch in anderen Lokalen!

Am 3. 2.2002 erlebten wir bei schönstem Wetter den Umzug in Rapperswil. Wir haben unsere zwei Häxenwagen mit Sekt auf die Namen Häxehöhli und Chnusperhüsli getauft. Wegen einer Fehlplanung der Laliburger mussten wir als Zweitletzter starten. Doch die tolle Stimmung vor, während und nach dem Umzug entschädigte uns für alles. Nach einem kurzen Besuch bei unserem Hausmusiker Bludi, tranken in der Rondell-Bar noch eins, zwei....Drinks.
Mit dem Zug fuhren wir dann nach Stäfa und fast alle trafen sich noch bei Carlo für einen Schlumi. Eine Häx ging in Rapperswil jedoch fast verloren, sie flog mit ihrem Besen einen Umweg ! Das dauerte bis Montagmorgen. Sollten wir ihr vielleicht das nächste Mal einen Besen mit Ortungssystem geben ?

Am 7.02.2002 war wieder unser geliebter Skitag. Ausgerüstet mit den Häxegwändli, Besen und Big-Foot's oder Snow-Blade's fahren wir jedes Jahr in die Flumerserberge. Das Wetter war dieses Jahr besser als im letzten Jahr. Die Sonne haben wir zwar auch nicht gesehen und es schneite zwischendurch. Doch bei Fredi oben im Rest. Maschgenkamm hatten wir wieder ein tolles Fest. Es waren wie immer am schmutzigen Donnerstag viele Böggen da und es gab genügend zu essen und zu trinken.
Beim Einnachten sind wir dann wieder zum Rest. Kreuz runtergefahren. Da hatten wir schon am Morgen eine Runde vom Haus bekommen, damit wir keine Konfetti rumwerfen. Zu später Stunde sind wir dann noch ganz runtergefahren oder gerutscht und haben da weitergefeiert. Es war wieder ein sauglattes Häxeskifahren !

So und jetzt kommt die Luzerner Fasnacht. Dazu kann ich nur das erzählen was ich so gehört habe, denn ich war in den Skiferien.
Einige sind schon am Sonntagabend nach Luzern gefahren und die restlichen Häxen sind am Montagmorgen nachgekommen. Es sei wieder supermegatoll gewesen und zu trinken und zu essen habe es auch genug gegeben. Schlafen konnten sie nicht gut, da unter dem Hotel Derby eine Musikanlage installiert wurde, die alle wach hielt. So mussten die armen Häxen sich mit Alkohol betäuben, dass sie doch noch schlafen konnten. Das ist natürlich kein Zustand, deshalb wechseln wir das Hotel auf das Jahr 2003.
Von Rolf, unserem Strolchi, habe ich gehört, dass er beim Fotoshooting einer Guggenmusik sich auf das Foto geschlichen habe. Alle waren schwarz gekleidet, ausser Rolf leuchtete mit dem Häxegwand und dem roten Tuch heraus. Na die werden nächstes Jahr bestimmt auf Rolf warten und ihm für das "abverheite" Foto danken!
Ich habe irgendwo gehört, dass in Luzern doch nicht ganz so eine tolle Stimmung war, weil Gigi-, Gibsi- und d'Oberlumpe-Häx gefehlt haben. Das werden wir nächstes Jahr wieder ändern. Luzern mir chömed im 2003 alli wieder !!!!

Am Sonntag 17.2.2002 war der Grüninger Umzug. Er stand zuerst unter einem schlechten Zeichen, denn Peter verletzte sich beim Anhängen des Wagens am Fuss. Der Fuss ist bis heute noch nicht ganz in Ordnung.
Das Wetter war dieses Jahr viel besser als letztes Jahr (da hatte es quer geregnet), aber es standen nicht viele Leute am Strassenrand, da immer noch Skiferien war. Aber wir waren weit vorne im Umzug und konnten fast als erste in der Turnhalle die Guggenmusiken bei einem Drink geniessen.
Und als dann Peter noch zu einem Schlumi vorbei kam, ging es uns allen noch besser! Doch wie immer fanden einigen Häxen erst spät den Heimweg ! Ist ja auch weit bis Stäfa.

Ja und dann gab es noch am 23.2.2002 den Fasnachtsball in Stäfa. Nachdem wir die Masken abgezogen hatten, waren wir jetzt geschminkt und das hat bei den Leuten viel Eindruck gemacht. Das Echo war wirklich gut.
Einige Häxen sind wie immer nicht als Häx, sondern als unkennbarer Bögg erschienen. So Fredi und Bruno als Sexy-Politessen. Wenn wir das vorher gewusst hätten, hätten wir Bruno's und vorallem Fredi's Beine gerne vorher mit Heisswachs rasiert, ja Bruno und Fredi, Frauen haben keine Haare an den Beinen!
Ich war unterwegs als Chuchichäschtli, da ich mit meinem gebrochenen Finger da am sichersten war. Aber so allein im Chäschtli kam ich mir dann schon etwas einsam vor und vorallem konnte ich nichts trinken und essen. Ja, was man so alles macht für die Fasnacht.
Nach der erfolgreichen Prämierung und der Demaskierung haben wir mit den Häxen zusammen die Fasnachtsnacht genossen.

Der Sonntag 24.2.2002 beendete dann, wie jedes Jahr, der Umzug in Stäfa die Fasnacht. Er war wie immer klein und zum Glück schnell fertig. Denn in Stäfa haben sie immer noch nicht gelernt wie man sich an einem Fasnachtsumzug verhält. Vielleicht sollten wir einmal ein Merkblatt herausgeben. Darin würde dann zum Beispiel stehen:

  • an einem Umzug stehe ich am Strassenrand klatsche oder rufe hey Häx und remple nicht die Häx an oder rufe ihr blödi, dummi Häx zu!
  • die Konfetti sind zum herumwerfen da und nicht um die Augen der Häx zu verkleben, sie kann ohne auch viel besser sehen !
  • die Bouillon die ich gratis bekomme, ist zum trinken, denn die Häx hat bereits geduscht !
  • der Häxewage ist mit viel Liebe gebaut und dekoriert worden, er ist weder ein Spielplatz noch eine neue Kletterwand und die Pilze muss man nicht pflücken, sie sind künstlich !

Ja, mir würde bestimmt noch mehr einfallen, doch es nützt ja doch nichts. Wir hoffen jedes Jahr, dass es im nächsten Jahr besser geht.
Nach dem Umzug haben wir dann im Rest. Widenbad bei einem gemütlichen Nachtessen die Fasnacht ausklingen lassen. Fredi hat wieder einmal alles gegeben und wir haben gelacht und.....!
Ein Höhepunkt in diesem Jahr war die Gründung unseres Risitobel-Häxe Vereins.
Sie fand am 24. Mai 2002 im Rest. Wanne in Stäfa statt. Nach einem Rückblick über alle Jahre der Risitobel-Häxe wurde offiziell von Maya und Doris die Statuten unterschrieben. Nach 13 Jahren sind wir nun ein offizieller Verein.
Bei einem gemütlichen Spaghetti - Essen haben wir den Anlass gebührend gefeiert. Es wurde viel gelacht und alte Erinnerungen aufgefrischt. Erst spät haben wir bei einem Schlumi an der Bar den schönen Abend beendet.

Das Sommerfest vom 24.8.2002 war dieses Jahr in den Seegärten Stäfa. Wir hatten wieder fantastisches Wetter und viele Passivmitglieder kamen und genossen unser sensationelles Buffet.
Sugus kaufen wir für nächstes Jahr Badestiefel, damit er, wenn er mit dem Kork ins Wasser geht, sich nicht wieder den Fuss am den Steinen verletzt.
An diesem Fest wurde bis es dunkel war gegessen, getrunken, gelacht und gejasst.
Es war wieder ein toller Erfolg für uns alle und ein "danke vielmals" an Fredi und allen Aktiv- und Passivmitgliedern die dazu beigetragen haben, dass wir ein so schönes Sommerfest durchführen konnten.

Dieses Jahr konnten wir zum ersten Mal an der Chilbi in Stäfa mitmachen. Wir hatten einen alten VZO - Bus, der zur Bar umgebaut wurde, gemietet. Am Freitagabend dekorierten wir die Bar mit Spinnennetzen und fliegenden Häxen und diversem Dekorationsmaterial. Vor dem Postauto stellten wir eine Theke, zwei Kühlschränke und fünf Tische und Bänke auf.
Fall's uns das Wetter im Stich lassen sollte, hatten wir ein Zelte für die Tische und ein die Theke besorgt. Doch wir hatten wieder einmal Glück, es war 3 Tage schön. Das beweist doch wieder:

" Wenn Risitobel-Häxen feiern dann lacht auch der Himmel !"

Und alle hatten den Plausch an dieser originellen Bar zu arbeiten, denn das Besondere an diesem Bus war, dass man damit, wenn man einige kräftige Personen ist, hin und her schaukeln kann. Das war natürlich ein Riesengag und wurde am Samstagabend immer wieder ausprobiert. Doch auch die Theke und die Tische draussen hatte ihren Reiz man konnte den Kontakt mit allen Bekannten pflegen. Obwohl es kalt waren hatten wir viele Besucher und wir sind mit unserem ersten Auftritt an der Chilbi in jeder Hinsicht zufrieden.
An dieser Stelle möchte ich auch dem Chilbi-OK für seine tolle Arbeit danken. Und natürlich auch allen Aktivmitgliedern und den Helfern für ihren Einsatz.

So das ist mein Bericht über das Häxe-Jahr 2001/2002. Es war wieder ein gutes Jahr und ich danke dem Vorstand und allen Häxen, die dazu beigetragen haben.

d'Oberlumpe - Häx
Maya